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19.06.2017

Nach Unfall: Pepo Puch feiert Comeback mit drei Siegen

Im April hatte sich Pepo Puch bei einem Unfall das Nasenbein und einen Finger gebrochen und musste das geplante Turnier im belgischen Waregem auslassen. Nun ist der österreichische Para-Star wieder zurück. Mit drei Siegen bei drei Starts!

Pepo Puch und Fontainenoir feierten in Somma Lobardo drei Siege mit Rekordvorsprung. © Caroline Schunk
Pepo Puch und Fontainenoir feierten in Somma Lobardo drei Siege mit Rekordvorsprung.
© Caroline Schunk
Eigentlich wollte Puch bereits Anfang Mai in Rosendaal wieder ins Turniergeschehen einsteigen. Da verhinderte allerdings das Nervenkostüm seines neuen Pferdes Dancing Feeling einen Start. Für den achtjährige Hannoveraner von Dancier war es die erste lange Reise seiner Karriere und als solche wohl noch etwas aufregend. Weil sich der Wallach zu beeindruckt von der fremden Umgebung das Wasserlassen verkniff und Puch nichts riskieren wollte, reiste er zum Wohl des Pferdes unverrichteter Dinge wieder ab.  

Keinerlei Probleme mit langen Reisen hat hingegen Puchs Top-Pferd Fontainenoir, wie der inzwischen zwölfjährige Oldenburger Wallach unter anderem mit Turnierstarts in Dubai oder Rio unter Beweis gestellt hat. Entsprechend routiniert präsentierte sich der Rappe von Florencio I nun im deutlich näher liegenden Somma Lobardo. 75,051 Prozent im Team Test, 75 Prozent im Individual und 78,844 Prozent in der Kür des Grade II bescherten den Goldmedaillengewinnern der Paralympischen Spiele 2016 drei weitere Siege für die lange Erfolgsliste – jeweils mit beträchtlichem Vorsprung auf die Konkurrenz.

„Alles ist gut gelaufen, ich fühle mich körperlich gut und Fonti hat hier beim Turnier mit Höchstnoten die Richter überzeugt“, meinte der in der Schweiz lebende Steirer. Als Draufgabe wurde Puch zum besten Reiter des Turniers gekürt.
Österreichs Para-Equipe mit Julia Sciancalepore, Michael Martin Knauder, Pepo Puch und Thomas Haller klassierte sich in der Nationenwertung auf Rang drei. © CPEDI Somma Lobardo
Österreichs Para-Equipe mit Julia Sciancalepore, Michael Martin Knauder, Pepo Puch und Thomas Haller klassierte sich in der Nationenwertung auf Rang drei.
© CPEDI Somma Lobardo

Österreicher mannschaftlich stark

Auch für die übrigen österreichischen Reiter präsentierten sich beim Drei-Sterne-Turnier in hervorragender Form, allen voran die 21-jährige Grade-I-Reiterin Julia Sciancalepore. Zusammen mit ihrem gleichaltrigen DSP-Wallachs Pommery steigerte sich die Kärntnerin nach einem fünften Platz im Team Test (64,226 %) auf Platz drei im Individual. Hier erhielt sie von den Richtern 69,107 Prozent - eine neue persönliche Bestmarke auf internationaler Bühne. Die sollte jedoch nicht sonderlich lange halten. Denn bereits am darauffolgenden Tag besserte das Paar in der Kür noch einmal nach. Diesmal auf 71,489 Prozent. Dafür gab's abermals Platz drei. Ein toller Abschluss gelang auch Michael Knauder und Contessa, die die Kür mit 69,411 Prozent auf Platz fünf beendeten.

Für Thomas Haller diente das CPEDI in Somma Lobardo als erster Test für seine Neuerwerbung Faustus. Der schicke ÖWB-Wallach von Fit for Fun aus einer Weltmeyer-Mutter ist der Nachfolger für Hallers erst kürzlich pensionierten Puschkin. Sein Debüt im Grade III feierte der neunjährige Hengst gleich mit einem Stockerlplatz im Team Test (62,931). Ein vierter Platz im Individual (64,971%) und in der Kür (64,667%) rundeten die gelungene Premiere ab.

Die gute mannschaftliche Leistung der Österreicher spiegelte sich auch im Nationenergebnis wieder. Die rot-weiß-rote Equipe landete auf Platz drei – auf die zweitplatzierten Franzosen fehlte gerade einmal ein Prozentpunkt. Diese Leistung stimmt auch für die Ende August bevorstehende EM in Göteborg zuversichtlich.

Alle Ergebnisse im Detail gibt's hier.

ps

 
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