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27.10.2017

Oberösterreichische Pferde dominieren AWÖ-Freispringchampionat

Stakkato Gold, Aloysius und Dinken sind die Väter der besten Nachwuchs-Springpferde mit A-Brand. Neben den Erfolgsvätern ist den drei frischgebackenen Champions noch eines gemein: sie kommen alle aus Oberösterreich. Die Tageshöchstnote des traditionellen Freispringchampionats am Nationalfeiertag sahnte eine Stute ab.

Beste des 15. AWÖ Freispringchampionats: Queenessa E von Dinken-Quidam de Revel © Team myrtill
Beste des 15. AWÖ Freispringchampionats: Queenessa E von Dinken-Quidam de Revel
© Team myrtill
Mit einer 8,4 für die Technik, einer 8,8 für das Springvermögen und einer 8,5 für den Gesamteindruck setzte sich bei den Zweijährigen Queenessa E aus dem Besitz von Franz Ebner in Gunskirchen (OÖ) gegen ihre 18 Konkurrenten durch. Unterm Strich gab’s für die Tochter des Holsteiner Verbandshengstes Dinken (v. Diarado) aus einer Quidam de Revel-Mutter 8,57 als Endnote. Das reichte nicht nur zum Sieg in ihrer Klasse, sondern markierte zugleich auch den Bestwert des vom Landeszuchtverband Oberösterreich veranstalteten Championats. Zweite unter den Jüngsten wurde Whoppy W, gezogen von Heinz Winter in Rudersdorf (B). Die Stute hat Winters Erfolgshengst Lord Perry W zum Vater, mütterlicherseits führt sie den westfälischen Polit-Sohn Pilox. In der Freispringgasse stand Whoppy W der siegreichen Queenessa E kaum nach und sicherte sich mit einer 8,50 den Titel der Vizechampionesse. Mit Denethor (B: Dr. Franz Hummer-Niedermayr, Schwanenstadt, OÖ) fand sich ein weiterer Dinken-Spross auf Rang drei ein. Er kam auf eine 8,37.

Ein sehr überschaubares Teilnehmerfeld bot sich diesmal bei den Dreijährigen. Hier gingen lediglich sechs Pferde an den Start. Als Bester unter ihnen wurde der Aloysius-Monte Bellini-Sohn Agostini mit der Endnote 8,33 gekürt. Der Wallach von Johannes Oberndorfer, Meggenhofen (OÖ) überzeugte vor allem mit seinem Vermögen. Hier gab’s eine 8,6. Dieselbe Note vergaben die Richter auch an Campari MP von Captain Future Z-Cosinus B (B: Thomas Mayr-Pranzeneder, Prambachkirchen, OÖ), der mit einer 8,27 auf Platz zwei landete. Dritte wurde die Stute Beaujolie (B: Josef Rettenwender, Saalfelden, S) von Contik-Castellini mit der Endnote 8,13.

Bei den neun vierjährigen Pferden setzte sich Sunday’s Gold durch. Der Wallach führt väterlicherseits den Hannoveraner Hengst des Jahres 2015, Stakkato Gold. Muttervater ist Österreichs Stempelhengst Belluno. Diese exquisite Kombination kam in der höchsten Techniknote des Championats zum Ausdruck. 8,7 gab es hier für den im Besitz von Nadja Pollhammer, Luftenberg (OÖ), stehenden Wallach. Mit einer Endnote von 8,3 ging Sunday’s Gold als Sieger vom Platz. Silber holte die Con Chello-Casinos-Tochter Canina (B: Jakob Rainer, Maria Alm, S) mit einer 8,23 vor Cool Man von Cyrell-Aloube Z (B: Siegmund & Elisabeth Hutter, Rauris, T), der mit einer 8,13 bewertet wurde.

Am Richtertisch saßen Jürgen Strauss, Ausbildungsleiter im deutschen Haupt- und Landesgestüt Schwaiganger und der Burgenländer Springreiter Gerald Beck.

Die Ergebnisse im Detail gibt’s hier.

ps
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