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12.02.2018

AWÖ Körsieg für Fohlenchampion Fabergé

26 Hengste waren im Katalog der diesjährigen AWÖ Hengsttage in Stadl-Paura eingetragen, 13 von ihnen fanden letztlich die Gnade der Körkommission. Unumstrittener Sieger wurde ein bildschöner ÖWB-Hengst, der schon als Fohlen auf sich aufmerksam gemacht hat: der OÖ Fohlenchamion Fabergé EP.

Große Sieger der AWÖ Hengstkörung 2018: der Österreichische Warmbluthengst Fabergé EP von For Romance I x Literat © Hans Kraus
Große Sieger der AWÖ Hengstkörung 2018: der Österreichische Warmbluthengst Fabergé EP von For Romance I x Literat
© Hans Kraus
Der braune Beau aus der Zucht von Giulia Schwab aus Mauerkirchen (OÖ) bringt alles mit, was ein modernes Warmblut braucht: ein korrektes Gebäude, einen schicken Typ und reichlich Gang - all das hat Fabergé EP im Überfluss. Bei den Richtern konnte der oberösterreichische Fohlenchampion des Jahres 2015 vor allem durch seinen hervorragenden Galopp und seinen imposanten Trab punkten. Letzteren beschrieb die Jury als „nahezu perfekt“. Damit gab es auch kein Vorbeikommen an dem Sohn des zweifachen Oldenburger Siegerhengstes For Romance I.

Auch mütterlicherseits lässt das Pedigrees des neuen Körsiegers kaum etwas zu wünschen übrig: Mit Timba hat Fabergé EP eine prämierte Stute als Mutter, die von Giulia Schwab erfolgreich bis Klasse S gestartet wurde. Seine Großmutter war zudem die erste Bundessiegerstute. „Ich habe mir von der ersten Sekunde an gedacht, dass er ein gutes Pferd ist und habe ihn deshalb behalten. Er ist auch charakterlich ein anständiges Pferd, war immer brav und bei der Sache“, sagt die stolze Züchterin.

Der Reservesieg ging an den springbetont gezogenen Cornet P von Capistrano x Julio Mariner xx. Der in Nordrhein-Westfalen gezogene Hengst steht im Besitz von Springreiterin Nina Brand. Dass die Niederösterreicherin noch viel Freude mit dem Schimmel haben wird, zeigte der in der Freispringgasse, wo er sein Talent voll ausspielen konnte.
Der westfälisch gezogene Cornet P überzeugte vor allem in der Freispringgasse. © Hans Kraus
Der westfälisch gezogene Cornet P überzeugte vor allem in der Freispringgasse.
© Hans Kraus
Gekört wurden außerdem die Hengste Coupie’s Son W (Z. & B.: Ök. Rat Heinz Winter), Francois (Z.: Georg Wibringhaus, B.: Ök. Rat Heinz Winter), Goldwert (Z.: Gestüt Schäplitz, B.: M. Mayer-Berndonner & H. Mayer), Hofwiesergut’s Jeverano (Z.: A.J. Keppel, B.: Mag. Elisabeth Lischka PMM), Livaldo (Z. & B.: Johann Rainer), Schneetänzer (Z.: Gestüt Tasdorf, B.: M. Mayer-Berndonner & H. Mayer), Schralling (Z. & B.: Hans Ernst Wezel), Sonnenglanz (Z.: Karl Rumpke, B.: Gestüt Pramwaldhof), Staletto ZGE (Z.: ZG Eisenberger, B.: Kevin Kazda), Van Austria (Z.: Dr. Franz Hummer-Niedermayr, B.: Thomas Blumschein) und Vom Feinsten (Z.: Dr. Jörg Rapp, B.: Gestüt Pramwaldhof), sowie der Ponyhengst Little Higgins BBA aus der Zucht und in Besitz von Bianca Babanitz aus Neusiedl am See.
"Schönster Junghengst" 2018: Benlord MRE von Benicio x Lord Löwenherz © Hasn Kraus
"Schönster Junghengst" 2018: Benlord MRE von Benicio x Lord Löwenherz
© Hasn Kraus
Bei den Junghengsten entschied man sich heuer erstmals auf die Vergabe von Empfehlungen zu verzichten. Dafür wurde unter den neun angetretenen drei- und vierjährigen Hengsten der „schönste Junghengst“ gekürt. Dieser Titel ging an den bewegungsstarken Benlord MRE, von Benicio x Lord Löwenherz. Der schick aufgemachte Fuchshengst aus der Zucht von Mag. Martin Resch im Burgenländischen Stadtschlaining überzeugte durch seinen sportlichen Typ und seine Bewegungsstärke in allen Grundgangarten.

PM/ps
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