Dressur

München: Christian Schumach Vierter in der Kür

Ein Artikel von Pamela Sladky | 25.11.2019 - 10:43

München war gerade einmal das dritte internationale Turnier für Donna Karacho, ihre Unerfahrenheit ließ sich die zwölfjährige Westfalenstute von Don Schufro aber kaum anmerken. In der aufgeheizten Atmosphäre der gut besuchten Münchner Olympiahalle leistete sich die kompakte Braune keinen Fehler und blieb mit ihrer Aufmerksamkeit  den gesamten Ritt über bei Christian Schumach, der die Stute gekonnt durch die Prüfung leitete. Von den Richtern gab’s für die gelungene Vorstellung Noten zwischen 70,375 und 75,5 Prozent, in der Endabrechnung bedeuteten 72,4 Prozent erneut Rang vier hinter Matthias Bouten (GER) auf Meggle’s Boston (78,9 %), Christoph Koschel (GER) auf Ballentines (75,49 %) und Lisa Müller (GER) auf Birkhof’s Dave FBW (74,25 %).

Als nächstes steht für das Duo das Weltcupturnier im Rahmen der Amadeus Horse Indoors von 5. bis 8. Dezember auf dem Programm. Der letzte Weltcup-Start in Zarkrzow Ende Oktober war mit Platz zwei hoch erfreulich verlaufen. „Ich denke wir sind optimal für Salzburg vorbereitet. In den kommenden Wochen werden wir weiter am Feinschliff arbeiten – wir haben definitiv noch genug Luft nach oben“, freut sich Schumach auf die bevorstehende Aufgabe.

Für Ulrike Prunthaller endete das Münchner Turnier mit einem sechsten Platz in der Grand Prix Kür. Im Sattel ihres Spitzenpferdes Bartlgut’s Quebec kam die Oberösterreicherin nach einer guten aber leider nicht ganz fehlerfreien Runde auf 70,7 Prozent (Noten zwischen 67,75 und 72,125 Prozent).

Enttäuschend für Prunthaller verlief der Start im Grand Prix für den Spécial, den sie mit Bartlgut’s Duccio in Angriff nahm. Das Paar kam gut in die Prüfung und zeigte eine gelungene Trab-Tour, kurz nach dem Schritt scheute der 14 Jahre alte Dimaggio-Sohn , die Piaffe wurde danach zum Totalausfall, bis Prunthaller ihren Duccio wieder in der Passage hatte, dauerte es. Im Protokoll schlug sich der Aussetzer mit Noten um 0 und 1 für die Piaffe und den Übergang in die Passage nieder. Im Galopp fand das Paar dann zwar wieder in seinen Rhythmus, am Ende konnte das Duo den herben Punkteverlust aber nicht mehr gut machen. Noten zwischen 61,413 und 64,783 Prozent resultierten in einer Endwertung von 62,978 Prozent und Rang zwölf. Damit verpasste das Paar auch den Einzug in den Grand Prix Spécial, der den acht bestplatzierten Paaren des Grand Prix vorbehalten war.

Alle Ergebnisse im Detail können Sie hier nachlesen.