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13.12.2011

Ausgezeichnet

Der Pferderevue-LAG-Award macht deutlich, dass immer mehr PferdehalterInnen in Österreich den Mut zu einer pferdegerechten Haltung aufbringen und damit ihren Vierbeinern einen größeren Raum zum einfach-Pferd-Sein ermöglichen.

Liebe Leserin, lieber Leser,

im letzten Heft des laufenden Jahres, das gleichzeitig das erste des kommenden ist, haben wir zwei Schwerpunkte gesetzt, die von der besonderen Beziehung zwischen Menschen und Pferden handeln: Der erste erzählt davon, wie Pferde Menschen heilsam unterstützen und helfend begleiten („Das Geheimnis des Steinbacherhofs“), der zweite zeigt, wie Menschen Pferden ein Leben bereiten können, das sie psychisch und physisch gesund erhält. Und, so nehmen wir an, glücklich macht. („LAG-Pferderevue-Award für artgerechte Pferdehaltung 2011“, in Kürze auch online auf www.pferderevue.at verfügbar)

Nicht zufällig gibt es Überschneidungen zwischen den beiden Beiträgen: Die Therapiepferde des Steinbacherhofs leben in einem Offenstall, und unter den ausgezeichneten Pferdeställen gibt es auch welche, die sich der therapeutischen Arbeit mit Pferden verschrieben haben. Aber nicht nur eine explizit therapeutische Beziehung, jegliche Beziehung profitiert davon, wenn der Partner authentisch, ausgeglichen und mit seinem Leben zufrieden ist. Das gilt für Menschen genauso wie für Pferde.

Wir haben es in unserer Hand, ob unser Pferd eine ganzheitliche Persönlichkeit mit eigenen Bedürfnissen sein darf – oder ob es auf bestimmte Funktionen reduziert wird: Durch die Haltungsform legen wir nicht nur fest, wie unser Pferd lebt, sondern auch, wie viel Pferd es sein darf. Noch herrschen hierzulande Haltungsformen vor, die dem Pferd-Sein eher enge Grenzen setzen. Doch der LAG-Pferderevue-Award, der heuer zum zweiten Mal vergeben wurde, zeigt, dass immer mehr PferdehalterInnen in Österreich den Mut zur Offenstallhaltung und damit zu mehr Pferd-sein-Dürfen finden. Das möchten wir auch weiterhin unterstützen, Stimmen wie diese bestärken uns darin: „Es freut mich sehr, dass die Pferderevue nun viel zu diesem Thema bringt, bis jetzt bin ich mir hier im Tullnerfeld als Exotin punkto Pferdehaltung vorgekommen. Mein Partner hätte schon fast auf einen Boxenstall umsatteln wollen, weil er soviel Gegenwind erfuhr! Wenn wir unsere kleine Herde aber beobachten, gibt uns das recht. Danke – auch im Namen der Pferde!“ (Susanne Wagner, Pixendorf bei Tulln)

Wir wünschen Ihnen, liebe Leserinnen und Leser, liebe Partnerinnen und Partner, friedvolle Feiertage, für das Jahr 2012 alles erdenklich Gute, Gesundheit für Mensch und Pferd – und immer das nötige Quäntchen Glück!

Herzlichst,

Eva Morawetz


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