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26.06.2017

Equine Infektiöse Anämie: Seuche zieht weite Kreise

Nachdem am Freitag ein weiterer Fall der ansteckenden Einhufer-Blutarmut öffentlich wurde, gibt es aktuell einen neuen Verdachtsfall.

© Claudia Otte - fotolia,com
© Claudia Otte - fotolia,com
Betroffen ist ein Betrieb in Hamburg-Osdorf. Dies teilte die Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz auf Nachfrage der Pferderevue am Montag mit. Ein dort eingestelltes Pferd wurde von einem privaten Labor positiv auf das Equine Infektiöse Anämie getestet. Das amtliche Untersuchungsergebnis durch das zuständige Friedrich-Loeffler-Institut steht allerdings noch aus.

Als Vorsorgemaßnahme wurden bereits Schutzmaßnahmen verhängt, auch von den übrigen Pferden des Betriebes hat man Blut abgenommen. Die Ergebnisse werden für Ende der Woche erwartet.

Inwieweit die Fälle aus Hagen-Grinden, Düsseldorf-Kalkum, Bad Bentheim und nun Hamburg-Osdorf zusammenhängen, ist noch nicht restlos geklärt. Die epidemiologischen Untersuchungen der positiven Proben ergaben, dass das inzwischen getötete Pferd aus dem Landkreis Verden zuvor an einem offiziellen Poloturnier in Bad Bentheim teilgenommen hatte. Weitere Zusammenhänge sind derzeit Gegenstand der Ermittlungen.

ps