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22.01.2014

Pinzgau feiert gelebtes Brauchtum mit dem Pferd

Wenn aus Pinzgau Rossgau wird, ist es wieder einmal so weit: Zum ersten Mal im 21. Jahrhundert wird Anfang Februar in Zell am See das traditionelle Trachtenschlitten- und Brauchtumsfest gefeiert - eine Veranstaltung, die seit über 100 Jahren einen wichtigen Beitrag für die Erhaltung des heimischen Norikerpferdes leistet.

Beim Pinzgauer Trachtenschlitten- und Brauchtumsfest in Zell am See wird Brauchtum und Tradition großgeschrieben. © Archiv
Beim Pinzgauer Trachtenschlitten- und Brauchtumsfest in Zell am See wird Brauchtum und Tradition großgeschrieben.
© Archiv
Seit 1906 findet der traditionsreiche Höhepunkt auf dem Veranstaltungskalender der Region zu besonderen Anlässen und Ereignissen in unregelmäßigen Abständen statt. Am 2. Februar werden ab 13 Uhr nach mehrjähriger Pause rund 80 Schlittengespanne mit über hundert prächtigen Norikern aus dem gesamten Pinzgau in wertvollen alten Geschirren gezeigt. Die 500 Mitwirkenden aus bäuerlichen Familien lassen in ihren prächtigen Trachten die Bräuche und Gepflogenheiten aus längst vergessenen Zeiten wieder aufleben. Beim Paradezug durch die Zeller Innenstadt auf kunstvoll geschnitzten Schlitten können Besucher echtes Brauchtum ohne folkloristischen Kitsch hautnah erleben.

Hauptdarsteller beim Trachtenumzug sind neben den Pferden die beiden historischen Schlittenmodelle „Goaßl“ und „Böndl“. Besonders das Goaßl mit seinen hornähnlichen, großen, nach oben gebogenen Kufen prägte vor der Motorisierung den winterlichen Alltag im Pinzgau und diente sowohl als Fortbewegungsmittel als auch zum Lastentransport. Diese alte Tradition lässt das Trachtenschlitten- und Brauchtumsfest nun erstmalig wieder im 21. Jahrhundert aufleben.

 
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