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09.02.2012

Zebrastreifen halten lästige Insekten ab

Der nächste Sommer kommt bestimmt und mit ihm die lästigen blutsaugenden Insekten. Wer sein Pferd zuverlässig vor den fliegenden Quälgeistern schützen möchte, sollte auf Fliegenschutz im Zebralook Ausschau halten. Die Blutsauger mögen nämlich keine Streifen, wie Wissenschaftler jetzt festgestellt haben.

Das auffällige Streifenmuster der Zebras ist nicht nur schick, es dient auch als natürlicher Insektenschutz. © bushbug - Fotolia.com
Das auffällige Streifenmuster der Zebras ist nicht nur schick, es dient auch als natürlicher Insektenschutz.
© bushbug - Fotolia.com
Was an Zebras zu allererst auffällt ist sicherlich ihr schwarz-weißes Steifenmuster. Bisher gingen Biologen davon aus, dass die ungewöhnliche Färbung als eine Art natürliche Schutzeinrichtung gegenüber Fressfeinden dienen würde, denn einzelne Tiere lassen sich im Streifengewirr einer Herde nur schwer ausmachen. Nun konnten Forscher aus Ungarn und Schweden jedoch noch einen zweiten Nutzen des Streifenmusters feststellen.

Bereits in den 1970er-Jahren war eine These aufgestellt worden, dass die Zebrastreifen abschreckend auf blutsaugende Bremsen wirken würde. Um den Wahrheitsgehalt dieser Vermutung auf den Grund zu gehen, stellten die Wissenschaftler Plastik-Zebras mit verschiedener Färbung auf einer ungarischen Pferdefarm auf. Während manche davon das charakteristische Streifenmuster trugen, wurden andere einfärbig in weiß, schwarz und grau bemalt. Um die genaue Anzahl der anfliegenden Insekten genau messen zu können, waren die Modelle als Insektenfallen präpariert.

Das Ergebnis war gleichermaßen überraschend wie klar. Je größer die Ähnlichkeit des Modells zum echten Zebrafell, desto geringer war die Anzahl an Insekten, die in der Falle landeten. Anscheinend machen die Streifen der Zebras es auch für Insekten schwierig, den Körper der Tiere zu erkennen. Grund dafür ist die hohe Polarisierung des Lichtes, die durch das Streifenmuster erzeugt wird.

Man darf gespannt sein, wann sich der erste Pferdedeckenhersteller diese Erkenntnisse zu Nutzen machen wird. Und vielleicht werden die heimischen Weiden schon in der kommenden Sommersaison einen Hauch Afrikanischen-Savannen-Flairs versprühen.

Quelle