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19.06.2017

Hagen: Sensationssieg für österreichisches Juniorenteam, starke Einzelleistungen

Überwältigender Jubel brach am Freitag bei den Future Champions im Österreicher-Lager aus. Der Grund: Dominik Juffinger, Marie Christine Sebesta, Anna Markel und Lisa Maria Räuber hatten den CSIOJ Nationenpreis der Junioren gewonnen. Mit rundum perfekten Ergebnis.

So sehen Sieger aus: Dominik Juffinger mit Redley Kerfontaine, Marie Christine Sebesta mit Jp’s Winzerin, Anna Markel mit Cascaro und Lisa Maria Räuber mit Cuyano © Fotodesign gr. Feldhaus
So sehen Sieger aus: Dominik Juffinger mit Redley Kerfontaine, Marie Christine Sebesta mit Jp’s Winzerin, Anna Markel mit Cascaro und Lisa Maria Räuber mit Cuyano
© Fotodesign gr. Feldhaus
Pro Runde leistete sich das heimische Quartett lediglich einen Abwurf. Allerdings zählte der dank des Streichergebnisses nicht für das Endranking. Am Ende stand vor Austria die Eins und dahinter eine Null. Die Eins für die Platzierung, die Null für die Fehleranzahl. Ein perfektes Ergebnis, mit dem keines der übrigen Teams auch nur annähernd mithalten konnte. Denn sowohl die Gastgeber aus Deutschland als auch die irischen und französischen Junioren beendeten den Nationenpreis mit acht Strafpunkten - der zweitbesten Leistung an diesem Tag.

Für Chef d’Equipe Anton Martin Bauer ist das Erfolgsrezept der rot-weiß-roten kein Geheimnis: „Wir haben ein sehr gutes Team und hier die besten vier Reiter dabei gehabt. Aber noch viel wichtiger ist, dass das Team einfach zusammengehalten hat. Deshalb haben wir gewonnen.“

Dieses Siegerteam bildeten Dominik Juffinger mit Redley Kerfontaine und Marie Christine Sebesta mit Jp’s Winzerin, die neben einer Nullrunde jeweils einen Abwurf zu verzeichnen hatten. Anna Markel mit Cascaro und Lisa Maria Räuber mit Cuyano gelang in beiden Umläufen ein fehlerfreier Ritt. „In Hagen zu gewinnen, das ist etwas Besonderes, weil es kein besseres Turnier im Jugendbereich gibt – es ist alles top organisiert und ich glaube, bessere Bedingungen werden wir für unsere Pferde nirgends finden“, ergänzte Bauer stolz.

Junge Reiter und Children glücklos

Während die Junioren ihren Sieg ausgelassen feierten, war bei den heimischen U-21-Reitern Katerstimmung angesagt. Für das vierköpfige Team mit Josefina Goess-Saurau (Phantastic) Lorenz Chwoyka (Calamiros), Felix Koller (Captain Future) und Laura Sutterlüty (Saphir) wollte es an diesem Tag im anspruchsvollen 1,45-m einfach nicht laufen. Alle Paare kamen mit zumindest zwei Abwürfen ins Ziel. Am Ende hatten sich auf dem Konto der Rot-weiß-roten 34 Strafpunkte angesammelt. Die bedeuten den achten und zugleich letzten Platz im Klassement. Der Sieg ging nach Italien. Die Azzurri brachten es nach zwei Umläufen auf 18 Fehlerpunkte. Platz zwei ging ex-aequo an die irischen und dänischen Jungen Reiter mit jeweils 21 Punkten.

Auch die heimischen Children beendeten ihren Nationenpreis als Schlusslicht. Dabei konnten die Reiterinnen durchaus mit beachtlichen Leistungen aufzeigen. Sowohl Lena Binder auf Lancelot TN als auch Valerie Kroker auf Cascala meisterten den 1,30 m Parcours fehlerfrei. Klara Goess-Saurau auf L'alme Z kamen mit zwei Abwürfen ins Ziel, Ludovica Goess-Saurau und Omane Des Faux lieferten mit 18 Fehlerpunkten das Streichergebnis. Unterm Strich machte das für die rot-weiß-rote U-16-Equipe acht Fehler – bei den Children zu viel für den Aufstieg in die zweite Runde. Platz eins holte die Equipe aus Deutschland (4 FP), vor den Teams aus Dänemark (5 FP) und Frankreich (8 FP).

Einen versöhnlichen Ausklang für die heimischen Jungen Reiter und Children brachten die Grands Prix der jeweiligen Alterklassen. Bei den Jüngsten holte Lena Binder mit ihrem Westfalenwallach Lancelot TN nach zahlreichen starken Ritten an diesem Wochenende zum Abschluss mit Platz zehn noch eine Top-Ten-Platzierung.

Bei den Jungen Reitern blieben Felix Koller und sein zehnjähriger Westfale Captain Future nicht nur im Umlauf ohne Fehler sondern auch im Stechen. Dass diese starke Leistung nicht mit einem Podestplatz belohnt wurde, war der Zeit geschuldet. Genau genommen 0,31 Hundertstelsekunden. Um diesen Wimpernschlag waren Felix Koller und der Cristallo-Sohn langsamer als die drittplatzierten Matias Alvaro (ITA) und Tempo Des Brieres. Damit blieb für das Duo aus Oberösterreich der hervorragende, wenn auch etwas unglückliche, Platz vier. 

Alle Ergebnisse im Detail gibt’s hier.
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