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11.07.2017

Erster Fall von Equiner Infektiöser Anämie in der Schweiz

Nach bislang vierzehn gemeldeten Infektionsfällen in Deutschland und einem in den Niederlanden wurde die ansteckende Einhuferblutarmut nun auch in der Schweiz nachgewiesen. Es ist der erste Fall sei 1991.

Infizierte Pferde müssen nach geltendem Seuchenschutzgesetz ausnahmslos getötet werden um eine weitere Ausbreitung der tödlichen Infektionskrankheit zu verhindern. © www.slawik.com
Infizierte Pferde müssen nach geltendem Seuchenschutzgesetz ausnahmslos getötet werden um eine weitere Ausbreitung der tödlichen Infektionskrankheit zu verhindern.
© www.slawik.com
Auf dem Gebiet der Gemeinde Mülligen im Kanton Aargau wurde bei einem Pferd Equine Infektiöse Anämie festgestellt. Bisher gibt es keine Anzeichen dafür, dass sich die Krankheit weiterverbreitet hat. Der kantonale Veterinärdienst hat die üblichen Maßnahmen ergriffen, um eine Verschleppung des Virus zu verhindern.

In der Schweiz ist dies der erste bekannte Fall von Infektiöser Anämie bei Pferden seit 1991. „Bei dem kranken Pferd handelte es sich, genau wie vor 26 Jahren, um ein importiertes Pferd.“, wird Erika Wunderlin Kantonstierärztin Aargau vom SRF zitiert. Bisher gebe es aber keine Anzeichen dafür, dass sich die Krankheit bereits weiterverbreitet habe.

Von den aktuellen Fällen in Deutschland und den Niederlanden waren ausschließlich Polopferde betroffen. Auch in Mülligen gibt es einen Poloclub, ob das infizierte Pferd auch tatsächlich dort eingestellt war, wurde allerdings noch nicht offiziell bestätigt. Das Sperrgebiet umfasst jedoch die Anschrift des Clubs.

ps
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