Fahren

Starker Einstand im Vierspänner: Bösch fährt in Exloo auf Anhieb in die Top Ten

Ein Artikel von Pamela Sladky | 30.03.2026 - 11:41
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Alexander Bösch furh in seiner ersten internationalen Vierspänner-Dressur sensationell auf Rang 3. © hippoevent.at | Gerben Olthof 

Alexander Bösch zählt zu Österreichs erfolgreichsten Fahrern. Sowohl im Ein- als auch im Zweispänner sammelte der Vorarlberger mehrfach Siege auf internationalem Parkett und fuhr Top-Ergebnisse bei Weltmeisterschaften ein. 2026 ist das große Highlight im Fahrsportkalender die Vierspänner-WM in Aachen – ein Höhepunkt, den auch Alexander Bösch ins Auge gefasst hat.

Für den Aufstieg in die Königsklasse stellte der 31-Jährige sein Gespann neu auf. Zu den bewährten Kräften – dem 19-jährigen Daddy’s Sunshine und der zweifachen Jungpferde-WM-Dritten Finesse – kamen drei weitere Pferde: der achtjährige DSP-Wallach Levisto, der zehnjährige Oldenburger Franz Josef sowie der erfahrene Westfale Freestyle, bis 2021 im Zweispänner seines Bruders Stefan im Einsatz.

Beim Drei-Sterne-Turnier in Exloo (NED) gab es für Bösch und sein neues Pferdeteam nun die Feuertaufe im Vierspännersport. 23 Gespanne gingen in der Dressur an den Start, Bösch und seine Pferde – darunter die beiden Turnier-Neulinge Levisto und Franz Josef – begannen fulminant: 52,44 Punkte bedeuteten auf Anhieb Rang 3.

Den anschließenden Marathon beendete der 31-Jährige als Zwölfter, das finale Hindernisfahren bewältigte er zwar in der vorgegebenen Zeit, kassierte aber leider zwei Abwürfe und wurde Dreizehnter. Am Ende stand mit 181,17 Punkten Rang neun – ein mehr als gelungenes Debüt auf internationaler Bühne.

Binder holt Quali-Ergebnis

Ebenfalls in Exloo am Start war Wolfgang Binder. Mit den Teilplatzierungen 12, 17 und 19 belegte er Rang 18 und sicherte sich damit sein zweites Qualifikationsergebnis für die Weltmeisterschaft.
 

Fünf Gespanne im Rennen um WM-Tickets

Die nächste Standortbestimmung folgt Ende April im tschechischen Kladruby. OEPS-Referent Karl Wutte schickt dort gleich fünf Vierspänner in die Qualifikation: „Wir sind stolz, wieder mehrere Gespanne im Vierspänner zu haben, die sich um die Startplätze für Aachen matchen. Mit Daniel Schneiders verfügen wir über einen erfahrenen Fahrer, der auch im Kampf um Medaillen ein Wort mitreden kann. Wolfgang Binder, Alexander Bösch, Erwin Gillinger und Andreas Ruschitzka komplettieren das Aufgebot.“, so Wutter gegenüber dem OEPS.

Alle Ergebnisse im Detail gibt es hier.