Mit besten Runde im Gelände vor Windsor Castle hatten sich Daniel Schneiders und seine vier holländischen Füchsen von Rang 19 nach der Dressur auf Platz zehn katapultiert. Auch im finalen Hindernisfahren konnte das rot-weiß-rote Gespann Plätze gutmachen. Eine Doppelnull-Fahrt in der viertbesten Zeit brachte den Wahl-Österreicher auf Rang 8 vor – ein absolutes Spitzenergebnis in dieser hochkarätigen Konkurrenz.
Entsprechend glücklich zeigte sich Schneiders mit seinem Ausflug nach Windsor, wie er im Hippoevent-Podcast verriet: „Ich bin sehr zufrieden. Wir werden noch an der Dressur arbeiten und sie noch ein bisschen besser machen. Da sind auf jeden Fall noch fünf, sechs Punkte drin. Wenn man in die Ergebnisliste schaut, dann ist es nicht mehr so weit nach vorne. Da ist schon noch was drin“, gibt sich Schneiders auch im Hinblick auf die Weltmeisterschaften in Aachen zuversichtlich.
Zum engsten Favoritenkreis in Aachen wird sicherlich Dries Degrieck zählen. Der Belgier hat heuer bereits das Vier-Sterne-Turnier in Kladruby nad Labem gewonnen; in Windsor wiederholte er diesen Erfolg. Viel Spielraum hatte Degrieck allerdings nicht, denn Chester Weber (USA) kam bis auf 1,11 Punkte an den Belgier heran. Weitere sieben Punkte dahinter reihte sich der Niederländer Ijsbrand Chardon auf Rang drei ein.
Wie in der Einzelwertung ging auch in der Teamwertung der Sieg nach Belgien. Deutschland und die Niederlande komplettierten das Podest.
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