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CSIO Youth St. Margarethen: Lena Binder und Tobias Pfingstl feiern Grand-Prix-Siege

Ein Artikel von Pamela Sladky | 17.05.2026 - 20:29
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Lena Binder vor Schloss Schönbrunn im September 2025 (Archivbild) © holcbecher.com

Besser hätte es für Lena Binder beim Heim-CSIO in St. Margarethen kaum laufen können. Schon im Nationenpreis überzeugte die Wienerin im Sattel ihres neunjährigen Holsteiners Linus mit einer Nullrunde, im zweiten Umlauf kassierte das Paar nur einen Abwurf und hatte damit maßgeblichen Anteil am zweiten Platz der U21-Equipe hinter Italien.

Im heutigen Young-Riders-Grand-Prix gelang dem Paar im Grundumlauf der nächste makellose Ritt – und im Stechen gleich noch einer. 38,35 Sekunden waren obendrein eine Zeit, an die die Konkurrenz nicht heranreichte – und zwar um Längen nicht. Mit fast eineinhalb Sekunden Vorsprung sicherte sich Binder den überlegenen Sieg vor den Italienern Edoardo Piccino und Eleonora Sanna.

Gleich drei Österreicherinnen hatten es in diesem U21-Grand-Prix ins Stechen geschafft. Neben Binder waren das Emilie Spranz und Jasmin Alexandra Pirker. Während Pirker im verkürzten Parcours leider 13 Fehlerpunkte ins Ziel brachte, behielt Spranz mit Coup de Coeur GP Madame Z ihre weiße Weste und holte Platz vier.
 

Mit Papas Pferd zum Sieg

Einen österreichischen Grand-Prix-Sieger gab es am Stücklerhof bereits am Samstag zu feiern: Im Großen Preis der Altersklasse U25 lieferte Tobias Pfingstl zweimal die Bestzeit – und fehlerfreie Runden obendrein. Unter dem Sattel hatte Pfingstl Idiaal Special H.J., den 13-jährigen Hengst seines Vaters Gerfried Puck. Eine unschlagbare Kombination für die neun Mitkonkurrent:innen. Hinter den beiden Italienern Anna Ruggeri und Lorenzo Privitera platzierte sich Antonia Weixelbraun auf Rang vier. Mit ihrer Stute Graefin Cornet F kassierte die Salzburgerin einen Abwurf im Umlauf. Für Lena Binder, die am Vortag mit Vagabond AMB die Qualifikation gewonnen hatte, lief es im Finale nicht wie erhofft. Das Paar kassierte zwei Abwürfe und belegte Platz sechs.
 

Plautz und Wurm im Spitzenfeld

Im Großen Preis der Junioren sorgte Anna Plautz für einen rot-weiß-roten Podestplatz. Mit Lino P lieferte sie den schnellsten Vier-Fehler-Ritt im 21-köpfigen Teilnehmerfeld. Besser war an diesem Tag nur die Ungarin Maja Petes. Auch sie blieb nicht ohne Fehler, aber ohne Abwurf. Ihr Ritt mit nur zwei Zeitfehlern bescherte ihr den Sieg. Hinter der drittplatzierten Italienerin Antonia Spano reihte sich Jana Wurm mit Nathan der Weise Z auf dem vierten Platz ein. Auch dieses Paar brachte im 1,40-m-Parcours einen Abwurf ins Ziel.

Alle Ergebnisse im Detail kann man hier nachlesen.