Stefanie Mayr freut sich über ihren Europameistertitel im Amateurtrabrennfahren. © Attila Benedek | Kincsem Park
Dass der Pferdesport Stefanie Mayr praktisch in die Wiege gelegt wurde, überrascht dabei kaum: Sie ist die Enkeltochter des österreichischen Abonnement-Champions Gerhard Mayr und die Tochter von Trabertrainerin Conny Mayr. Die junge Salzburgerin führt damit eine echte Trabrenn-Dynastie fort – und das mit beeindruckendem Tempo.
Mit bemerkenswerter Ruhe, taktischem Gespür und großem Ehrgeiz hat sich die Pinzgauerin innerhalb kürzester Zeit in der Szene etabliert, nachdem sie in ihrer Kindheit bereits bei den Ponies und Minitraber-Rennen Routine und Erfolge sammeln konnte. Gleich in ihren ersten beiden Jahren bei den „Großen“ gelang es Steffi auch bereits den österreichischen Staatsmeistertitel zu gewinnen.
In Budapest lieferte sie nun den endgültigen Beweis ihres Könnens: Gegen starke Konkurrenz aus zwölf europäischen Nationen bewahrte Mayr in den entscheidenden letzten beiden Läufen die Nerven und holte sich mit einem Foto-Finish den EM-Titel. Für die junge Maishofnerin ist der Triumph nicht nur ein persönlicher Meilenstein, sondern auch ein starkes Signal für den österreichischen Trabrennsport.
Sie tritt damit auch in die Fußstapfen von Maria Sauer (fünffache Europameisterin) und Gundula Bauer (Titelgewinnerin vor 18 Jahren), die sich den begehrten EM-Titel in der Vergangenheit ebenfalls sichern konnten.