Tierschutz

Petition gegen private Silvester-Knallerei

Ein Artikel von Redaktion | 07.01.2026 - 11:12
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Vielleicht bald Geschichte: private Feuerwerke ab der Kategorie F2. © christels | pixabay.com

Pferdehalter:innen rutschen oft nur sehr unentspannt ins neue Jahr, die Sorge um das Wohl der Vierbeiner während der Silvesterfeuerwerke überschattet regelmäßig die Feierlaune. Aber auch außerhalb der Pferdeszene werden rund um Silvester alle Jahre wieder Stimmen laut, die ein österreichweites Verbot für (privates) Feuerwerk fordern. Diesmal scheinen sie auch Gehör zu finden: die Organisation "#aufstehn" hat eine Petition gestartet, die ein Verbot für Böller ab der Kategorie F2 fordert und sich an Innenminister Gerhard Karner (ÖVP) richtet. 

Bisher ist nicht einheitlich geregelt, ob das Zünden privater Feuerwerke zulässig ist oder nicht – Verbote werden, wenn überhaupt, regional ausgesprochen. Vor allem Tierschützer:innen setzen sich seit Jahren für eine einheitliche österreichweite Regelung ein, die der übermäßigen Knallerei Einhalt gebietet und immer mehr Tierhalter:innen dürften sich für ihre Vierbeiner stark machen: Laut "#aufstehn" hat sich die Zahl der Unterschriften binnen drei Wochen verdoppelt. Aktuell (07.01.2026) haben bereits über 127.000 Unterstützer:innen die Petition unterzeichnet und setzen damit ein starkes Zeichen für die Sicherheit von Mensch, Umwelt und vor allem auch Tieren.
Wer sich ihnen anschließen möchte, hier geht's zur Petition!