1185,89 – so viele Punkte haben Österreichs Worker:innen im vergangenen Jahr dank starker Leistungen bei internationalen Turnieren gesammelt. Damit mussten sie sich nur den Kolleg:innen aus Belgien geschlagen geben, die die Weltrangliste mit 1280 Punkten anführen. Deutschland (1184,75), Spanien (1156,75) und Portugal (1141) komplettieren die Top 5.
Eine rasant wachsende Disziplin
19 Nationen werden von der World Association for Working Equitation (WAWE) in der Weltrangliste geführt; in die Wertung fließen die Ergebnisse der Top-3-Kombinationen pro Nation ein.
Aktuell bestes österreichisches Paar in der WAWE-Weltrangliste: Tanja Dobernig und Belxanthos auf Platz 10 © Lukas Ennsmann
In Österreichs Fall sind das Tanja Dobernig mit Belxanthos (408,75 Punkte, Platz 10 der Einzel-Weltrangliste), Nina Raidl mit Petapo’s Fundador (393,89 Punkte, Platz 11) und Martina Weteschnik, die es mit Marfim auf Rang 13 (383,25 Punkte) brachte – und das, obwohl sie im Sattel ihres Nachwuchspferdes lediglich zwei Starts absolvierte.
Mit 19 Paaren in den Top 190 der WAWE-Einzelweltrangliste präsentiert sich das kleine Österreich mannschaftlich als echter Big Player in der Working Equitation.
„Ich könnte nicht stolzer auf die Leistungen unserer Workerinnen sein!“, freut Working-Equitation Bundesreferentin Sandra Migl über die Ergebnisse im abgelaufenen Jahr.
Die Zahl der erfassten Reiter in der WAWE Weltrangliste habe sich im Gegensatz zu 2024 verdoppelt. „Die Weltrangliste wurde um die Altersklasse Jugend und Junge Reiter erweitert, wir erleben weltweit einen enormen Anstieg der Zahlen und trotzdem haben wir es wieder auf das Podest der besten Nationen geschafft. Nach dem Nationensieg 2024 ist Platz zwei in der Saison 2025 ein nicht minder unglaublicher Erfolg für uns!“
Viel Unterstützung
Dass die Konkurrenz nicht schläft, zeigt das aktuelle Ranking deutlich. „Die Mitbewerber sitzen uns im Nacken und wir werden auch in Zukunft unser Bestes geben. Mein Dank gilt dem OEPS, den Landesverbänden, unseren Veranstalter und Sponsoren – und nicht zuletzt den vielen unermüdlichen Helfern, ohne deren Unterstützung wären wir nicht dort, wo wir gerade sein dürfen“, so Sandra Migl.