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5*-Sieg für Max Kühner in Doha

Ein Artikel von Pamela Sladky | 12.01.2026 - 10:23
LKD_0120-Max Kühner and-Eic Quantum Robin V, winner of CSI5 - 155cm, Doha Equestrian Tour 2026, week 2- H.H. The Father Amir's Prix, 7th to 10th of January 2026, Doha, Qatar. PC-(C)DET-Lukasz Kowalski.jpg

Applaus für Max Kühner und EIC Quantum Robin V © DET | Lukasz Kowalski

Zehn Turniere innerhalb von drei Monaten und eine Gesamtdotation von zehn Millionen Euro – die Kataris rollen dem Reitsport 2026 den tiefroten Teppich aus. Kein Wunder also, dass die Starterfelder gegenüber den Vorjahren nicht nur quantitativ, sondern auch qualitativ nochmals ordentlich zugelegt haben.

Die hervorragenden Bedingungen im hochmodernen Pferdesportzentrum Al Shaqab in Doha nutzen aktuell auch zwei Österreicher: Gerfried Puck und Max Kühner. Für beide gab es in den vergangenen zwei Wochen Top-Platzierungen satt – für Kühner diesmal sogar einen 5*-Sieg.

Im H.H. The Father Amir's Prix ging es für 28 Teilnehmer:innen über Hindernisse bis 1,55 m Höhe. Zehn beendeten den Grundumlauf mit einer sauberen Null auf der Anzeigetafel. Im Stechen gab es erneut sechs fehlerfreie Runden zu sehen. Die schnellste kam von Max Kühner und seinem Schimmelwallach EIC Quantum Robin V, die nach 41,42 Sekunden über die Ziellinie galoppierten. An dieser Vorgabe bissen sich alle nachfolgenden Paare die Zähne aus – auch wenn die Deutsche Janne Meyer-Zimmermann mit Cellagon Cascais in 41,53 Sekunden ganz dicht dran war.

LKD_9913-Gerfield Puck and Equitron Naxcel V, CSI5 - 155cm, Doha Equestrian Tour 2026, week 2- H.H. The Father Amir's Prix, 7th to 10th of January 2026, Doha, Qatar. PC-(C)DET-Lukasz Kowalski.jpg

Gerfried Puck und Equitron Naxcel V © DET | Lukasz Kowalski

Gut mit dabei war auch Gerfried Puck. Mit seinem Spitzenpferd Equitron Naxcel V reihte er sich nach zwei Nullrunden hinter dem Schweizer Duo Nadja Peter Steiner und Mila auf Rang fünf ein (0/43,79).

Im Großen Preis am Samstag war Puck und Kühner das Glück nicht ganz hold. Beide kassierten im Umlauf einen Abwurf. Für Gerfried Puck und Naxcel ging sich dank der hervorragenden Zeit Rang zwölf und eine Platzierung aus, für Kühner und Eic Cooley Jump the Q wurde es Rang 18.

Zweimal fehlerfrei blieb Scott Brash (GBR) mit Hello Jefferson, der mit 42,66 Sekunden die Siegerzeit im Stechen ablieferte und das stattliche Preisgeld von 97.500 Euro einkassierte. Dahinter reihten sich die Französin Megane Moissonnier auf Crooner Tame (0/42,78) sowie die US-Amerikanerin Eve Jobs auf Canto Bruno (0/43,42) ein.

Alle Ergebnisse im Detail gibt es hier