Springen

München: Sieg und Platz vier für Alessandra Reich

Ein Artikel von Redaktion | 22.05.2023 - 12:13
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Für Alessandra Reich (Archivfoto) durfte sich in München gleich mehrere Schleifen abholen.
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Schon am frühen Morgen des Finaltages auf der Pferd International in München konkurrierten die Reiter:innen in einem CSI-Zweiphasenspringen. Für 55 sieben- und achtjährige Pferde und deren Reiter:innen ging es über Hindernisse bis 1,40 m. Eine sehenswerte Runde drehten bei dieser Gelegenheit Alessandra Reich und ihre siebenjährige Zangersheide-Stute Galadermie PP Z auf dem weitläufigen Rasenplatz. Das Paar leistete sich in keiner der Phasen einen Abwurf und war auch noch richtig schnell unterwegs: Ihre 32,40 Sekunden bedeuteten am Ende sogar den Sieg, denn weder Bayerns Weltmeisterin Simon Blum (GER) mit dem siebenjährigen Exxon de Carmel Z (0 FP/33,39 s/Platz zwei) noch die französische Spitzenreiterin Pénélope Leprevost und ihr achtjähriger Fedor v H Moeshof (0/33,88/Platz drei) noch eines der anderen Paare kamen gegen die Zeit des Österreicher-Duos an.

Der Sieg der beiden kam nicht überraschend, schon in den beiden vorangegangenen Bewerben der Youngster-Tour hatte die talentierte Galadermie mit Spitzenleistungen aufgezeigt, war einmal Dritte und einmal Fünfter geworden. Erst zuletzt in Mannheim gewann die siebenjährige Nachwuchshoffnung aus dem Besitz von Mathias Rast Reich ein internationales Springen unter der 26-jährigen Springreiterin.


Spitzenplatz im Großen Preis

Als Höhepunkt des Tages wurde am Nachmittag der Große Preis von Bayern geritten, der zugleich als Wertung der Bemer Riders Tour zählte. Zwei Umläufe waren in diesem CSI3*-Springen über 1,55 m ausgeschrieben, 45 Paare hatten sich in die Starterliste eingetragen, zwölf davon schafften es in den zweiten Umlauf – darunter auch ein österreichisches Paar. Alessandra Reich, diesmal im Sattel der neunjährigen Zangersheide-Stute Anyway Van Het Kervijnhof Z, kam auch in diesem Springen ohne Fehler ins Ziel. Zweimal! Am Ende langten ihre 59,92 Sekunden knapp nicht für einen Stockerlplatz, Rang vier hinter dem Deutschen Michael Kölz auf Cellato (0/55,50), der Französin Pénélope Leprevost, diesmal auf Bingo del Tondue (0/56,74) und dem Bayern Max Weishaupt auf DSP Omerta Incipit (0/58,76), kann sich aber allemal sehen lassen!

Die Ergebnisse im Detail gibt’s hier.