Das war spitze! Eloise Kubat feiert ihren Sieg im Young-Riders-Grand-Prix von Bábolna. © CSIO Babolna | lovasfoto.hu
Der Grand Prix der Altersklasse U21 führte über Hindernisse bis 1,45 m Höhe. Zwölf Teilnehmerpaare stellten sich der Herausforderung, nur eine Reiterin meisterte sie fehlerfrei: Eloise Kubat. Im Sattel ihres zwölfjährigen Wallachs Actionmaker gelang der Niederösterreicherin der bislang beste Grand-Prix-Auftritt ihrer Young-Rider-Karriere, der Sieg war das i-Tüpfelchen.
Hinter der Ungarin Réka Victoria Bences (4/74,11) folgte mit Antonia Weixelbraun und Chaloubet (4/74,40) gleich das nächste österreichische Paar. Lena Binder (4/76,51) komplettierte als Fünfte das überzeugende Ergebnis aus österreichischer Sicht. Unter dem Sattel hatte die Wienerin den elfjährigen Holsteiner Casalli, ein Pferd, das sie erst seit wenigen Wochen auf internationaler Bühne vorstellt. Die Ergebnisse, die das Paar zuletzt in Busto Arsizio und nun in Bábolna erzielte, sind vielversprechend.
So sehen Siegerinnen aus: die erfolgreiche YR-Equipe aus Österreich © CSIO Bábolna | lovasfoto.hu
Österreich in einer eigenen Liga
Bereits am Freitag hatten Binder und der Casall-Sohn mit zwei fehlerfreien Runden im Nationenpreis richtig gut performt. Und nicht nur sie – auch ihre Teamkolleginnen Emilie Spranz auf Coup de Coeur GP Madame Z (4/0), Antonia Weixelbraun mit Chaloubet (4/4) sowie Jasmin Alexandra Pirker mit Quin V (0/12) wussten zu überzeugen. In zwei Umläufen sammelte das österreichische Nationenpreisteam lediglich acht Fehlerpunkte. Die Konkurrenz hatte dem nur wenig entgegenzusetzen. Das rot-weiß-rote Quartett holte überlegen den Sieg vor den Gastgebern aus Ungarn (41 FP) und der tschechischen Equipe (54 FP).
Alle Ergebnisse im Detail gibt es hier.