Vielseitigkeit

Marbach: Lea Siegl und Van Helsing P nach Gelände Dritte

Ein Artikel von Pamela Sladky | 16.05.2026 - 18:31
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Lea Siegl und Van Helsing P überzeugen auch in Marbach. (Archivbild) © FEI/Benjamin Clark

Das war schon wieder ganz großes Kino, was Lea Siegl und ihr 16-jähriger Van Helsing P heute im Geländekurs des Haupt- und Landgestüts Marbach abgeliefert haben. 13 der insgesamt 46 Paare sahen gar nicht erst das Ziel – zu ihnen gehörte leider auch Daniel Dunst, der mit seinem Chevalier unterwegs aufgab. Von Schwierigkeiten gänzlich unbehelligt blieben Siegl und ihr Wallach von Van Gogh. Das Duo meisterte die Strecke fehlerfrei, am Ende standen lediglich 2,8 Strafpunkte für das Überschreiten der erlaubten Zeit zu Buche.

Damit gehörte das rot-weiß-rote Duo ganz klar zu den Besten des Tages – das zeigt sich auch in der Zwischenwertung vor dem finalen Springen: Mit 32,1 Minuspunkten rangiert Siegl aktuell auf Rang drei hinter Michael Jung (GER) mit fischerChipmunk FRH (28,0) und der Belgierin Lara de Liedekerke-Meier mit Kiarado d’Arville (29,2).

Eine gute Runde drehte Siegl auch mit ihrem Team-Pferd Watermill Giorgio RS. An den Hindernissen blieb das Paar ohne Fehler, zwölf Strafpunkte ergaben sich aus der Zeit. Im Zwischenergebnis halten die beiden bei 43,8 Minuspunkten und Platz 15.

Katrin Khoddam-Hazrati verbesserte sich mit Renegade von Rang 33 auf Platz 24 (64,9). Das Paar sammelte 26,6 Minuspunkte im Gelände – 9 davon entfallen auf eine „Missed Flag“, die seit Anfang 2026 nur noch mit neun statt 15 Zählern zu Buche schlägt.

Magdalena Zellhofer brachte bei ihrem Vier-Sterne-Nationenpreis-Debüt sowohl ihr Team-Pferd Highlight RZ (128,5) als auch ihr zweites Pferd Kahoku (133,6) erfolgreich ins Ziel.

In der Nationenwertung liegt weiterhin klar Deutschland in Front (94,8), dahinter folgen die Equipen aus Schweden (114,4) und Belgien (115,3). Österreich bildet mit 237,2 Zählern das Schlusslicht auf Rang sechs.