Nach ihrer starken Aufholjagd im Gelände von Marbach lag Lea Siegl vor dem abschließenden Springen auf Rang drei. Sechs Paaren gelang im Parcours eine fehlerfreie Runde, Siegl und ihr 16-jähriger Van Helsing gehörten leider nicht dazu. Vier Strafpunkte durch einen Abwurf ließen das Paar auf Rang vier (36,1 Minuspunkte) zurückfallen und damit vom Podest rutschen. Dennoch bleibt es ein absolutes Spitzenergebnis – als österreichischer Vielseitigkeitsfan hätte man dem sympathischen EM-Duo aeinfach einen Platz unter den Top drei gewünscht.
Mit Team-Pferd Watermill Giorgio gelang hingegen die erhoffte Nullrunde. Im Endergebnis belegte das Paar Rang 14 (43,8).
Ungefährdet ritt Michael Jung seinen bewährten Chipmunk (28,0) zum Sieg. Fehlerfrei blieb auch Jungs Teamkollegin Julia Krajewski (32,9), die sich mit Tullabeg Platinum von Rang vier noch auf Platz zwei schob. Louise Romeike (SWE) und Caspian (34,4) komplettierten das Podium.
Katrin Khoddam-Hazrati und ihr EM-Pferd Renegade kamen mit zehn Fehlerpunkten ins Ziel und schlossen die Marbacher Vier-Sterne-Vielseitigkeit auf Platz 25 (74,9) ab. Magdalena Zellhofer und Highlight RZ beendeten ihren ersten Nationenpreiseinsatz in der Allgemeinen Klasse auf Rang 31 (145,3). Damit blieb es für das österreichische Team bei Platz sechs in der Mannschaftswertung. Den Sieg in der Teamwertung holte Deutschland klar vor Belgien und Schweden.
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